Aktion statt Reaktion: Mit Threat Hunting ist Cybersecurity der Bedrohung den entscheidenden Schritt voraus

Aktion statt Reaktion Mit Threat Hunting ist Cybersecurity der Bedrohung den entscheidenden Schritt voraus

Statistisch gesehen wird jedes deutsche Unternehmen mehr als 190-mal pro Woche Opfer eines Cyberangriffs. Auch wenn diese Zahl alleine bereits dramatisch klingen mag, kennzeichnet sie doch nur die sprichwörtliche Spitze des Eisbergs, also die Zahl der „sichtbaren“, von Systemen erkannten Angriffe. Die Dunkelziffer wird von Experten auf etwa den selben Wert geschätzt: mindestens die Hälfte aller Angriffe wird nicht erkannt. Die Strategie der Täter ist nachvollziehbar: Sie besitzen das technische Know-how und die Ressourcen, um unbemerkt in Systeme einzudringen. Dabei überwinden sie konventionelle Sicherheitssysteme wie Firewalls und Antivirenprogramme und nisten sich buchstäblich im System ein. Der eigentliche Angriff auf das System, sei es destruktiv, um das Opfer zum Beispiel durch Sabotage zu schädigen oder um Daten abzuschöpfen oder im Rahmen von Industriespionage, Datenmissbrauch oder als Grundlage für Cyber-Erpressung, erfolgt dann meist erst später, auf Grundlage unbemerkt platzierter Malware.

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