Die Energiewende findet längst nicht mehr nur auf hoher See bei Windparks oder auf riesigen Freiflächen statt, sondern auf den Dächern und in den Heizungskellern privater Wohnhäuser. An der Spitze dieser Bewegung steht eine Kombination, die von Experten als echtes „Dream-Team“ bezeichnet wird: die Kopplung einer Photovoltaikanlage (PV) mit einer Wärmepumpe. Gemeinsam senken sie nicht nur den CO₂-Ausstoß drastisch, sondern machen Eigenheimbesitzer dauerhaft unabhängig von fossilen Brennstoffen und unvorhersehbaren Energiepreisen.
Das Grundproblem der Energiewende im Gebäudesektor war lange Zeit die Saisonalität: Wenn im Winter am meisten geheizt werden muss, liefert die Sonne den geringsten Ertrag. Moderne Systeme lösen diesen Widerspruch immer smarter auf. Eine Wärmepumpe arbeitet hocheffizient und macht aus einer Kilowattstunde Strom unter Einsatz von kostenloser Umweltwärme (aus der Luft, dem Boden oder dem Grundwasser) das Drei- bis Vierfache an nutzbarer Heizwärme.
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