thyssenkrupp ist neuer MIP-Partner

thyssenkrupp

Seit kurzem ist thyssenkrupp Materials Services, der größte Werkstoff-Händler und -Dienstleister in der westlichen Welt, Partner der Manufacturing Integration Platfom (MIP) von MPDV. Im Interview mit MPDV erklärt Pascal Frank, Sales and Project Manager bei der thyssenkrupp Materials IoT GmbH, einem Tochterunternehmen von thyssenkrupp Materials Services, mit welcher Lösung sich das Unternehmen am Ökosystem MIP beteiligt und welcher Mehrwert dadurch für Anwender entsteht.

Sie bringen als Manufacturing App (mApp) Ihre Lösung toii® in das Ökosystem der MIP ein. Was kann die mApp?

Über toii kommunizieren ganz unterschiedliche Systeme, Maschinen und Produktionsmittel verschiedener Hersteller miteinander. Das Spektrum reicht von Messschiebern über manuelle Bandsägen bis hin zu mehrstufigen Produktionsanlagen.

Jeder Prozess benötigt Informationen zur Initialisierung und Bearbeitung der beherbergten Arbeitsfolgen. Mit toii transportieren wir Informationen zwischen unterschiedlichsten Systemen, vom Ort der Entstehung bis zur Cloudlösung. Dies führt zu vereinfachten Kommunikationswegen, welche schneller und weniger fehlerbehaftet sind sowie Möglichkeiten zur Analyse und Potenzialsteigerung bieten. Der Mehrwert ist somit in unterschiedlichsten Use Cases zu finden, wie beispielsweise dem papierlosen Arbeiten, reduzierten Lauf- und Transportbewegungen, Wissenstransfer, Werkerführung, Analyse von Stillstandzeiten, höher Maschinenauslastung und steigende Produktiv- und Qualitätsleistung.

Warum haben Sie sich entschieden, Partner der MIP zu werden? Was waren die ausschlaggebenden Gründe?

Vernetzende Systeme können im Verbund zielgerichtet agieren und dem Nutzer einen deutlichen Mehrwert liefern. Das Ziel sollte es sein, vielfältige Technologien und Anwendungen auf einer Plattform zu vereinen. Genau das verspicht die MIP.

Welche Effekte erhoffen Sie sich von der Partnerschaft?

Der Verbund der Systeme innerhalb der Partnerschaft ermöglicht dem Anwender neue Funktionen und einen vereinfachten Zugang zur Technologie. Mit MPDV und thyssenkrupp Materials IoT stehen dem Anwender zwei starke Partner mit ausgeprägter Technologie-Expertise zur Seite. Diese Kompetenzen können vor allem kleine und mittelständische Unternehmen in Deutschland bei einer Digitalisierungsinitiative unterstützen.

Warum wird die MIP den Markt für Fertigungs-IT revolutionieren?

Die MIP vereint produktionsnahe IT-Technologien. So wird aus vielfältigen Einzellösungen ein Gesamtsystem. Einfach genial, denn so entfallen unnötige Schnittstellen und wir können Insellösungen vereinheitlichen.

Über die MIP

Die Prozesse in der Fertigung werden immer komplexer. Deshalb fordern Unternehmen heute flexible Plattformlösungen, mit denen sie selbst individuell auf ihre Bedürfnisse zugeschnittene Anwendungen programmieren oder Anwendungen unterschiedlicher Anbieter miteinander kombinieren können. Die MIP von MPDV ist der erste Vertreter von Fertigungs-IT, der das möglich macht.

Die MIP dient als zentrale Informations- und Datendrehscheibe in der Produktion und alle damit verbundenen Abläufe. Alle Anwendungen kommunizieren auf Basis eines gemeinsamen Informationsmodells miteinander und ermöglichen so eine umfassende Interoperabilität. Nutzer der MIP können aus einer Vielzahl sogenannter Manufacturing Apps (mApps) verschiedener Hersteller mit unterschiedlichen Funktionen auswählen und diese flexibel miteinander kombinieren. Außerdem haben Unternehmen die Möglichkeit, selbst mApps zu entwickeln und auf dem MIP-Marktplatz anzubieten. Systemintegratoren können aus den verfügbaren Anwendungen individuelle Standardlösungen für ihre Kunden erstellen. So wird die MIP zu einem Ökosystem aus Anwendern, Anbietern und Integratoren, das ganz neue Geschäftsmodelle ermöglicht.

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