Serienfertigung im 3D-Druck überholt den Prototypenbau: Maschinenbauverband meldet erstmals Serienteile als größten Anteil additiv gefertigter Teile

Serienfertigung im 3D-Druck überholt den Prototypenbau Maschinenbauverband meldet erstmals Serienteile als größten Anteil additiv gefertigter Teile

Der 3D-Druck verlässt die Musterwerkstatt. Laut der Frühjahrsumfrage 2026 der Arbeitsgemeinschaft Additive Manufacturing im Verband Deutscher Maschinen- und Anlagenbau geben die befragten Unternehmen erstmals an, dass Serienprodukte den größten Anteil der additiv gefertigten Bauteile ausmachen. Bis dahin dominierten Prototypen und Einzelstücke. Veröffentlicht wurden die Ergebnisse am 20. April 2026.

Was das technisch bedeutet, lässt sich an den Anforderungen ablesen, die eine Serie an eine Maschine stellt: Wiederholgenauigkeit über hunderte Bauteile hinweg, planbare Rüstzeiten, kalkulierbare Standzeiten der Verschleißteile. Wer Ersatzteile oder Kleinserien druckt, arbeitet an denselben Stellschrauben wie ein ambitionierter Hobbyanwender, nur unter härteren Bedingungen. Sichtbar wird das etwa bei den Schnellwechselsystemen für Druckdüsen, die den Materialwechsel von Minuten auf Sekunden verkürzen.

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