Admin-Rechte sind in KRITIS unvermeidbar. Ohne sie lassen sich Systeme nicht warten, Störungen nicht beheben oder Konfigurationen ändern. Zum Risiko werden sie, wenn sie dauerhaft bestehen oder sich selbst einfache Fragen nicht mehr beantworten lassen: Wer durfte wann worauf zugreifen? Und was wurde während dieses Zugriffs gemacht?
In KRITIS-Umgebungen kann das schnell kompliziert werden: Systeme laufen rund um die Uhr, Teams arbeiten im Schichtbetrieb und nicht jeder Zugriff erfolgt vom festen Büroarbeitsplatz aus. Für Wartungen kommen externe Spezialisten hinzu und bei Störungen müssen Techniker kurzfristig auf Systeme zugreifen. Dazu kommen Service Accounts, Notfallzugänge oder gemeinsam genutzte Konten. Ein Benutzername wie „admin“ hilft bei der späteren Aufklärung wenig, wenn sich dahinter fünf interne Mitarbeiter und drei externe Dienstleister verbergen können.
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