Insight-Studie: 71 % der deutschen Unternehmen melden Fachkräftemangel in der Cybersicherheit. Lücken bei Governance, Compliance und Application Security gefährden Strategien, Resilienz und Innovationsfähigkeit.
Zunehmender Fachkräftemangel im Bereich Cybersicherheit zwingt 64 Prozent der Unternehmen in der EMEA-Region dazu, riskante Notlösungen und Workarounds zu nutzen, um Security-Anforderungen zu erfüllen. Das zeigt eine neue Studie von Insight Enterprises.
In Deutschland ist das Problem ebenfalls akut. 71 Prozent der Unternehmen berichten von einem Mangel an Fachkräften im Bereich Cybersicherheit. Dabei bezeichnen 30 Prozent die Auswirkungen bereits als „schwerwiegend” oder „signifikant”. Der Mangel trifft die Führungsebene am stärksten: 49 Prozent der deutschen Unternehmen geben an, dass es Lücken bei strategischen Fähigkeiten wie Governance, Planung und Risikobewertung gibt. .
„Der Mangel an Cyber-Fachkräften in Deutschland ist längst kein reines Nachwuchsproblem mehr“, ergänzt Thomas Kühlewein, General Manager DACH bei Insight. „Auf Expertenebene fehlen Compliance-Spezialisten, während auf Führungsebene fast jedes zweite Unternehmen einen Mangel an strategischen Fähigkeiten beklagt. Gleichzeitig werden vor allem Talente in den Bereichen Application Security, Design und SOC-Analyse gesucht. Das verdeutlicht: Unternehmen sind gefordert neben dem Einsatz von KI-Anwendungen zur Effizienzsteigerung verstärkt in Aus- und Weiterbildungsprogramme zu investieren, um die Fachkräftelücke nachhaltig zu schießen.“
EMEA-weit geben nur 24 Prozent der IT-Entscheider an, über ausreichende interne Cyber-Kompetenzen zu verfügen, um mit den sich ständig weiterentwickelnden Bedrohungen Schritt zu halten. Dieser Mangel verzögert wichtige Initiativen (57 Prozent) und führt dazu, dass mehr als die Hälfte (57 Prozent) Schwierigkeiten hat, Compliance-Anforderungen zu erfüllen.
Quelle: pressebox.de



